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Fragen und Antworten - Holzapfel Bestattungen

Fragen und Antworten zu Urnen


Vielleicht haben Sie es schon einmal in einem Film gesehen, die Urne mit der Asche des Großvaters steht auf dem Kaminsims der Hinterbliebenen. Dies ist in einigen Ländern möglich, wie in den USA.

In Deutschland hingegen gibt es ein Bestattungsgesetz, welches die Bestattung der sterblichen Überreste auf Friedhöfen vorsieht. Neben den örtlichen Friedhöfen erlaubt das Gesetz auch Beisetzungen in speziell dafür zugewiesenen Waldflächen, den Waldfriedhöfen, oder in abgegrenzten Gebieten im Meer.

Eine Aufbewahrung der Urne im eigenen Haus, eine Beisetzung im eigenen Garten oder auch das Verstreuen der Asche ist in Deutschland nicht erlaubt.

Die Zersetzung von Urnen bzw. Schmuckurnen hängt von den aus ihr bestehenden Materialien ab.
So zersetzen sich z. B. Naturstoffurnen spätestens nach 15 Jahren der Bestattung vollständig. Naturstoffurnen werden bei Waldbestattungen oder Parkbestattungen verwendet. Metallurnen brauchen wesentlich länger, sie werden in den ersten Jahren lediglich verformt.

Der Urnentransport zum Bestimmungsfriedhof wird meist von dem Bestatter durchgeführt. Bei Beisetzungen an weiter entfernten Orten, ohne Teilnahme des Bestatters, übernehmen Transportunternehmen den Versand. Hierbei wird die Urne in speziell gekennzeichneten Paketen verschickt.

Üblicherweise wird die Urne von dem Personal des Friedhofes getragen. In manchen Fällen wird diese Arbeit auch an den Bestatter abgegeben.

Auf besonderen Wunsch, kann die Urne auch von Familienangehörigen von der Trauerhalle zum Grab getragen werden.